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Weiterer Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nienhagen. Offizielle Einweihung der Ladesäule am Hallenbad

Redaktion null
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

(Nienhagen, 08.11.2026) Bürgermeister Alexander Hass und sein Amtsvorgänger Jörg Makel haben gemeinsam mit der Bürgerenergie Aller-Fuhse-Aue eG (BE-ALFA) die nächste Ladesäule im Jahnring offiziell in Betrieb genommen.


Nach der Säule am Laurentiushaus gibt es damit nun auch am Hallenbad eine öffentliche Lademöglichkeit der BE-ALFA.

Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils bis zu 22 kW Ladeleistung.


Sie ist Teil des BürgerLadenetzes, das von Bürgerenergiegenossenschaften in ganz Deutschland betrieben wird. Geladen werden kann mit allen gängigen Ladekarten oder per QR-Code auch spontan mit Kreditkarte. Für regelmäßige Nutzer bietet die BE-ALFA eigene Ladekarten mit vergünstigten Tarifen an.

Wegen der Lage zwischen Hallenbad, Tennishalle und Sporthalle blickt Dr. Tomas Binnewies, Vorstand der BE-ALFA, optimistisch auf die künftige Nutzung: „Wir haben an diesem Standort keinerlei Zuschüsse in Anspruch genommen und hoffen, dass sich die Investition durch eine gute Nutzung über die Jahre refinanziert.“ Die Gemeinde stellt lediglich die Fläche zur Verfügung. Anschaffung und Aufbau finanzieren die Menschen aus der Region, die sich in der Genossenschaft engagieren.

Die Initiative für die Ladesäule am Hallenbad ging noch von Jörg Makel in seiner Amtszeit aus. „Ich freue mich, dass wir diese barrierefreie Säule nun gemeinsam einweihen können und dass auch mein Nachfolger Alexander Hass voll hinter dem Projekt steht“, sagt Makel. „Das zeigt: Klimaschutz in Nienhagen hängt nicht an einer Person, sondern ist ein gemeinsames Anliegen von Rat, Verwaltung und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.


Die Bürgerenergie ist dafür eine verlässliche Partnerin.“ Bürgermeister Hass begrüßt das Projekt: „Ich freue mich als neuer Bürgermeister von Nienhagen über das vielfältige Engagement der Bürgerenergiegenossenschaft. Diese Ladesäule erhöht die Attraktivität unserer Sportanlagen und bietet insbesondere Gästen mit längerer Anfahrt eine komfortable Lademöglichkeit.“


Mit Blick auf die schwierige Haushaltslage der Gemeinde hebt er hervor: „Besonders erfreulich ist, dass diese Verbesserung der Infrastruktur keinerlei Kosten für die Gemeinde Nienhagen verursacht.


Nienhagen ist beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz weit über die Gemeindegrenzen hinaus sehr gut aufgestellt. Diesen Weg wollen wir auch künftig verantwortungsvoll weiterentwickeln und dort, wo es sinnvoll und möglich ist, neue Impulse setzen.“


Für die BE-ALFA ist der Ausbau ein wichtiger Schritt zu mehr Klimaschutz im Verkehr. „Die Zulassungszahlen von E-Autos steigen weiterhin rasant an, da muss auch die Zahl der Lademöglichkeiten weiter wachsen“, sagt Friedhelm Torney vom Team Ladesäulen der BE-ALFA. Binnewies ergänzt: „Besonderen Wert haben wir auf eine Anordnung der Ladesäule gelegt, die auch für Rollstuhlfahrerinnen geeignet ist.“ Sollte die Nutzung zeigen, dass weiterer Bedarf besteht, wird die BE-ALFA zusätzliche Ladesäulen im Jahnring errichten.


Informationen zu den Ladetarifen und zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft gibt es auf Anfrage per Mail an charge@be-alfa.de.



Foto (Paula Seidensticker): Dr. Tomas Binnewies von der BE-ALFA, Bürgermeister Alexander Hass und sein Vorgänger Jörg Makel lassen sich von Friedhelm Torney die neue Ladesäule erklären (v.r.).

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