Hilfstransport erreicht Ziel in der Ukraine – Dankesfeier in Krywyj Rih für das Team um Achim Rodenberg
- SaWa-Team
- 8. Nov. 2025
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Nach mehreren Tagen Fahrt und über 1.800 Kilometern ist der von Achim Rodenberg organisierte Hilfstransport aus der Samtgemeinde Wathlingen sicher in der Ukraine angekommen. Wie Rodenberg selbst mitteilte, erreichte der Konvoi am Sonntag gegen 14:30 Uhr die Stadt Krywyj Rih (Krivoj Rog).

„Sofort nach der Ankunft wurde mit dem Abladen begonnen – alles war hervorragend organisiert“, berichtet Rodenberg. Die Lkw hatten Krankenhausbetten, Schulmaterial, Spielzeug für Kinder und Hilfsgüter für ein Feldkrankenhaus geladen. Entladen wurde an zwei Standorten – in einem Außenlager und an einer Schule, die dringend Unterstützung benötigte.

Nachdem alle Hilfsgüter abgeladen waren, erwartete das Team eine herzliche Geste der Gastgeber: „Es wurde eine sehr schöne Dankesfeier für uns ausgerichtet – mit reichlich Essen und Trinken. Im Vordergrund stand allerdings eher das Trinken“, erzählt Rodenberg mit einem Schmunzeln. „Wir mussten irgendwann abbrechen, sonst wären wir wohl die ganze Woche dageblieben.“

Im Anschluss wurde das Team in ein Hotel gebracht, wo sich alle endlich erholen konnten. „Nach Tagen auf der Straße konnten wir zum ersten Mal richtig ausschlafen und duschen – das tat richtig gut.“
Am Montagmorgen begann die Rückreise. „Wir sind gegen zehn Uhr losgefahren und dann die ganze Strecke von Krywyj Rih bis zur Grenze durchgefahren“, so Rodenberg. Doch an der Grenze kam es zu unerwarteten Problemen: „Angeblich gab es politische Spannungen – irgendwas mit Litauen. Wir wurden zweimal zur Grenze geschickt und wieder weggeschickt. Insgesamt waren wir über 30 Stunden unterwegs, bevor wir endlich durchkamen.“

Inzwischen steht das Team auf ukrainischer Seite beim Zoll. „Hier ist alles voll, wir warten jetzt auf die Abfertigung. Wenn heute alles klappt, fahren wir noch auf die polnische Seite, suchen uns einen Parkplatz, schlafen ein paar Stunden und machen uns dann weiter auf den Weg. Wenn alles gut läuft, sind wir Donnerstagabend wieder zu Hause.“
Trotz der Strapazen bleibt Rodenberg optimistisch: „Wir sind erschöpft, aber glücklich. Alles ist gut angekommen, und die Dankbarkeit der Menschen war überwältigend. Das zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“
SaWa Aktuell begleitet die Rückreise des Teams und berichtet weiter über die Heimkehr des Hilfskonvois aus der Samtgemeinde Wathlingen.




