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Gut vorbereitet für den Ernstfall: Samtgemeinde Wathlingen stärkt den Katastrophenschutz

  • Autorenbild: Redaktions Team
    Redaktions Team
  • vor 6 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Was passiert eigentlich, wenn plötzlich der Strom ausfällt, das Mobilfunknetz zusammenbricht oder wichtige Informationen nicht mehr digital verfügbar sind? Szenarien wie diese sind selten – aber nicht ausgeschlossen. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Die Samtgemeinde Wathlingen setzt daher gezielt auf Vorsorge, um ihre Bürgerinnen und Bürger auch in außergewöhnlichen Lagen bestmöglich zu unterstützen.


Ein zentraler Baustein der aktuellen Maßnahmen ist die Einrichtung und Ausstattung von Informationsstellen im Gebiet der Samtgemeinde. Diese Anlaufpunkte sollen im Ernstfall eine verlässliche Informationsweitergabe gewährleisten, wenn digitale Kommunikationswege wie Internet oder Mobilfunk nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung stehen. Die ausgewählten Standorte (Dorfgemeinschaftshaus Großmoor, Mehrzweckhalle Adelheidsdorf, Rathaus Nienhagen und Rathaus Wathlingen) wurden und werden entsprechend vorbereitet und mit notwendiger Infrastruktur versehen, um Bürgerinnen und Bürger schnell und zielgerichtet erreichen zu können.

Im Rahmen eines Informationstermins hat Herr Brinkmann vom Deutschen Amateur-Radio-Club zudem eine mögliche die Zusammenarbeit mit Funkamateuren vorgestellt. Funkamateure sind technisch versierte Ehrenamtliche, die sich mit dem Betrieb von Funkgeräten beschäftigen und weltweit miteinander kommunizieren können – unabhängig von kommerziellen Netzen. Im Krisenfall könnten sie eine entscheidende Rolle übernehmen: Wenn herkömmliche Kommunikationsmittel ausfallen, sind sie in der Lage, Notfallmeldungen zu übermitteln, Verbindungen zwischen Einsatzkräften zu unterstützen und Informationen auch über größere Entfernungen weiterzugeben. Ihre Ausrüstung ist oft autark betreibbar, beispielsweise über Batterien oder Notstrom, was sie besonders wertvoll für den Katastrophenschutz macht. Herr Brinkmann gab hierzu einen praxisnahen Einblick.



Neben den kommunalen Maßnahmen betont die Samtgemeinde Wathlingen ausdrücklich die Bedeutung der individuellen Vorsorge. Samtgemeindebürgermeisterin Sommer sagt: „Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, in Krisensituationen besser vorbereitet zu sein.


Ein hilfreiches Beispiel ist die sogenannte Vorsorgekiste, wie sie vom Familienzentrum KESS empfohlen wird.“ Diese enthält grundlegende, haltbare Lebensmittel des täglichen Bedarfes. Zudem besonders wichtig ist die Bevorratung von Trinkwasser, aber auch Taschenlampen, Batterien, wichtige Dokumente sowie Hygieneartikel greifbar zu haben. Eine solche Ausstattung ermöglicht es Haushalten, sich im Notfall zumindest für einen begrenzten Zeitraum selbst zu versorgen und entlastet gleichzeitig die Einsatzkräfte.


Die Samtgemeinde Wathlingen wird auch weiterhin daran arbeiten, Strukturen für den Katastrophenschutz auszubauen und die Bevölkerung umfassend zu informieren. Ziel ist es, gemeinsam mit engagierten Partnern und einer gut vorbereiteten Bürgerschaft die Widerstandsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.


PM Samtgemeinde Wathlingen

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